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Waldzustandsbericht 2017: SDW zieht gegen das Land Hessen vor Gericht. Hessische Landesregierung lässt Wald auf 13.000 Hektargroßflächig absterben

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Pressemitteilung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald e.V. (SDW)
Umwelt-Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser stellte am 27. Oktober 2017 im Forstamt Chausseehaus bei Wiesbaden den Waldzustandsbericht 2017 vor. Während es dem Wald im übrigen Hessen auf Grund des feuchten Sommers zumindest nicht schlechter geht, stirbt der Wald im Hessischen Ried wegen der Gewinnung von Trinkwasser und wegen der landwirtschaftlichen Beregnung weiter großflächig ab.
Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) – Landesverband Hessen e.V. hat deshalb
vor dem Verwaltungsgericht Darmstadt Klage gegen das Land Hessen eingereicht und damit
den größten Umweltschaden in Hessen zum verwaltungsjuristischen Streitthema gemacht.

Weiterlesen in der vollständigen Pressemitteilung.
PM_der_SDW_zum_Waldzustandsbericht_2017.
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Mit "Hände weg vom Westwald" bei Kerbumläufen dabei

(August/September 2017) Für die neue Petition auf change.org: https://www.change.org/p/hände-weg-vom-westwald-rettetdenwestwald waren wir auf der Umweltinformationsbörse auf dem Luisenplatz. Am Kerbetreiben in der Waldkolonie, Heimstättensiedlung und Bessungen haben wir uns beteiligt.

 

"Hände weg vom Westwald - Rettet den Westwald"

Bei allen drei Veranstaltungen, der Umweltinformationsbörse auf dem Luisenplatz, der Kerb in der Waldkolonie und der Heimstättensiedlung hatten wir strahlenden Sonnenschein und gut gelaunte Teilnehmer. Mit etlichen Mitbürgern/innen konnten wir gute Gespräche führen und sie über unser Thema "Rettet den Westwald", für das wir viel Zuspruch erhielten, informieren.

(26.08.)  Bildergalerie vom Stand Umweltinformationsbörse auf dem Luisenplatz

(27.08. - 03.09.2017)  Bildergalerie der Kerbumläufe in der Waldkolonie, Heimstättensiedlung und Bessungen

Fahrradexkursion und Waldführung zu den stark geschädigten Standorten im Westwald

Leitung der Führung  Prof. Dr. Arnulf Rosenstock und Naturfreunde Darmstadt

(21. Mai 2017) Unser Wald vertrocknet! Fahrradexkursion und Waldführung zu den stark geschädigten Standorten im Westwald zusammen mit den Naturfreunden.

 

lnfolge der Grundwasserförderung im Ried ist das Grundwasser im Bereich der B 3 auf bis zu 30 Meter abgesunken. Die Folge: Konzentrisch zum Grundwasser-Absenkungstrichter sterben ganze Waldkomplexe plötzlich ab. Diese Schäden fressen sich inzwischen in das Gebiet zwischen der Heimstättensiedlung und der Villenkolonie Eberstadt.

 

Wichtiger Schutz- und Erholungswald steht auf der Kippe und das direkt westlich vor den Wohngebieten. Die Verursacher bestreiten jeglichen Zusammenhang zwischen

Grundwasserförderung und Waldsterben.

 

Das Regierungspräsidium schiebt die Ursachen auf Klimaveränderung und lnsektenvermehrung. Welche Erkenntnisse ergeben sich in der Natur?

 

Der Mai ist Monat des Waldes, ein Anlass diesen Wald aufzusuchen und unter fachkundiger Erläuterung den Ursachen des Trocknisstresses auf den Grund zu gehen. 

 

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Fahrradexkursion mit SDW und Naturfreunden
Flyer zum Aufhängen, Verteilen und Verbreiten
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Greenpeace Darmstadt im Studio bei RADAR Radio Darmstadt

Gesamtlänge: ca. 48 Minuten

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(04. April 2017) Radiosendung Ökotopia: Trinkwasser - unsere Lebensgrundlage
Am 22. März findet jährlich der "Internationale Tag des Wassers" statt. Diesen Gedenktag nimmt Greenpeace Darmstadt zum Anlass, um in der Radar-Sendung Ökotopia am 04.04.2017 von 18-19 Uhr dem Thema "Trinkwasser - unsere Lebensgrundlage" zu widmen: Wir gehen auf die Bedeutung des Wassers auf den menschlichen Organismus ein, schauen uns die die Qualität unseres Trinkwassers an und gehen der Frage nach, wodurch unser Trinkwasser bedroht wird (z.B. Nitrat, Umweltverschmutzung, hoher Verbrauch) und welche Maßnahmen notwendig sind um eine gute Qualität zu erhalten.
Oekotopia_vom_04_04_2017.mp3
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Im Beitrag wird auf den Westwald eingegangen, der in Teilen als Vorrangfläche für den Grundwasserschutz ausgewiesen ist und unersetzlichen Schutz für den Grundwasserschatz bietet. Unser aller Trinkwasser!!! Für die Wasserwerke von Darmstadt und Pfungstadt ist er Wassergewinnungszone ohne landwirtschaftliche Dünger- und Gülleeinträge.


Statement zum Tag des Wassers 2017

(22. März 2017) Die Westwaldallianz sieht sich aus Anlass dieses besonderen Tages veranlasst, auf die Versteppung des Hessischen Rieds infolge der ungebremsten Grundwasserförderung und auf die enormen Biodiversitäts- schäden, insbesondere in den Natura 2000-Gebieten, hinzuweisen.

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Presseerklärung
20170322_wwa_tag_des_wassers.pdf
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(22. März 2017) Am internationalen Tag des Wassers weisen Mitglieder von Greenpeace Darmstadt auf einen besonderen globalen Aufruf der native Indians hin, die weltweit um die Unterstützung ihre Bewegung gebeten haben.

 

Der 22.3 ist der Tag des Wasser. Dies ist ein Anlass um auf die "Wasserschützer" von Standing Rock aufmerksam zu machen. Standing Rock ist eine Bewegung der native Indians in den USA. Dort wurde in den letzten Jahren sehr viel Trinkwasser durch Öl verseucht, das aus Lecks in Pipelines ausgetreten ist. 
Die native Indians haben weltweit um Unterstützung für ihre Bewegung gebeten, die global gedacht ist. Sie sagen Wasser ist heilig. Deshalb setzen sie sich für sauberes Wasser für alle Menschen auf dieser Erde ein. Wasserschutz geht uns alle an.
Auch in Deutschland haben wir ein Trinkwasserproblem. Ein Aspekt dieses Problems ist, dass unser Trinkwasser durch die Gülle zu hohe Nitratwerte hat. Nitrat wird im Körper zu Nitrit umgewandelt. Nitrit blockiert den roten Blutfarbstoff, der dann keinen Sauerstoff mehr transportieren kann. Dies kann dazu führen, dass z.B. Babys nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Beim Erwachsenen kann Nitrit zusammen mit anderen Bestandteilen der Nahrung krebserregende Nitrosamine bilden.
 
In Darmstadt könnte es noch größere Trinkwasserprobleme als die schon bestehenden geben, wenn der Westwald zerstört wird. Viele Brunnen liegen unter dem Westwald, der diese schützt und damit für sauberes Trinkwasser sorgt. In Darmstadt ist Westwaldschutz Trinkwasserschutz. Zum Schutz des Trinkwassers möchte ich am Tag des Wassers auf die global ausgelegte Wasserschutz Bewegung der native Indians aufmerksam machen. Weitere Informationen dazu unter: http://standwithstandingrock.net/
 
Bitte stehen Sie mit Standing Rock, machen die Bewegung bekannt und fordern bei unseren Politikern den Schutz unseres Trinkwassers ein!

 

 


Weitere Protestbanner gegen die Neubaustrecke der DB und für die Rettung des Westwaldes aufgehangen

(März 2017) Nahe der Konversionsfläche SüdWest, wird am Westwald entlang der Eschollbrückerstraße vor der Heimstättensiedlung für den Westwald demonstriert.

 

"Rettet den Westwald"

Mit dem möglichen Bau der Neubaustrecke der Deutschen Bahn mit den drei Abschnitten: Nord- und Südanbindung, der Hauptstrecke östlich der Autobahn A5, könnte der größtmögliche Schaden für den Westwald eintreten, denn alle Abschnitte sollen durch den Wald verlaufen. In der Folge könnte das gesamte geplante Bannwaldsystem zusammenbrechen. Da der Westwald auch den Grundwasserschatz schützt, fürchtet man um das Trinkwasser. 

(Auf die Bild klicken um zu vergrößern)


Greenpeace Darmstadt im Studio bei RADAR Radio Darmstadt

Gesamtlänge: ca. 45 Minuten

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(07. März 2017) Radiosendung Ökotopia: "Internationaler Tag des Waldes" / Situation im Westwald
Am 07.03. beschäftigten wir uns in der Ökotopia-Sendung bei Radar mit dem "Internationalen Tag der Wälder" und dem Zustand südhessischen Wälder.
Es gab Berichte zu der aktuellen Situation im Westwald, der Zertifizierung hessischer Wälder nach FSC-Standard und der Bedeutung der Wälder für uns Menschen.

Die Sendung zum Nachhören in der RadaRplus7-Mediathek http://www.radiodarmstadt.de/hoeren/radarplus7mediathek.html oder bei westwald.de
Oekotopia_vom_07_03_2017.mp3
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Resolution: Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald stellt fest, dass alle vier vorgelegtenStandortsalternativen nicht umweltverträglich sind.

(Februar 2017)  Die Jahreshauptversammlung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald hat am 22. Februar in ihrer Jahreshauptversammlung das Thema Stadionneubau für den SV 98 unter Bezug auf Ihre Bekanntgabe der Endauswahl von vier Varianten behandelt.

 

Anwesend waren mehrere Fußballfans des SV 98. Unter Betonung der Tatsache, dass der Naturschutz grundsätzlich für den Sport eintritt,  der Sport aber andererseits nicht wichtige Grundsätze des Naturschutzes missachten sollte, wurden die gewählten Varianten kritisch analysiert.
Die Mitgliederversammlung verfasste daraufhin eine einstimmig beschlossene Resolution, die wir Ihnen hiermit zur Kenntnis und zur Veröffentlichung freigeben.
Ferner haben wir als Hintergrund unserer Analyse Materialien bereitgestellt, aus denen Sie Ausführliches zu dieser Resolution entnehmen können.

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Presseerklärung
Resolution_der_SDW_zum_geplanten_Fußball
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Materialien zur Planprüfung
Stadionvarianten_Materialien_SDW.pdf
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Die Deutsche Bahn legt das Bundesschienenausbaugesetz vorsätzlich falsch aus:

(Januar 2017)  Stellungnahme der SDW zur Berichterstattung Darmstädter Echo vom 24.01.2017 S. 3 „Bummelbahn bremst Alpen-Turbo“

 

So wichtig es ist, in unseren Medien Themen von einschneidender überregionaler Bedeutung gerade für das Ballungsgebiet Rhein-Main-Neckar aufzugreifen, sollten doch gravierende Fehlinformationen der Deutschen Bahn zur Bindungswirkung des Bundesverkehrswegeplans und dem Bundesschienenausbaugesetz vor dem Abdruck überprüft werden.

 

Die Bahn ist nicht die abwägende Planfeststellungsbehörde für den Schienenaus- und -Neubau sondern das Eisenbahnbundesamt. Sie ist das planende, bauende und später nutzende Unternehmen mit strategischen Zielen und ökonomischem Optimierungsansatz. Da muss man von Anfang an jede Verlautbarung besonders sorgfältig recherchieren. Wir haben das getan:

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Presseerklärung
20170124_SDW_Stellungnahme_zum_Artikel-B
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OB Partsch verkündet ein Showdown für den Stadionneubau

Weltklimatag am 12. November 2016 auf dem Luisenplatz in Darmstadt

(Januar 2017)  Zur Berichterstattung im Darmstädter Echo 20.12.2016

 

Wobei von 12 Varianten 8 gar nicht näher dargestellt werden. Das Wort Umweltverträglichkeit fehlt als Auswahlkriterium. Die ausgearbeitete Variante "Böllenfalltor-Bundesligafussballstadion" fällt von vornerein unter den Tisch. So werden Bürger heute informiert. Die von der Stadtspitze getroffene Auswahl spricht für sich: absolut umweltunverträglich alle im Regionalen Grünzug und teilweise auf landwirtschaftlicher Vorrangfläche oder im geplantem Bannwald plaziert, jeweils zwischen 16 und 20 Hektar Bodenversiegelung. Statt Trainingflächen autogerechter Ausbau für rund 4000 Stellplätze. Vom gesetzlich verordneten Landschaftsschutz ganz zu schweigen. Hemdärmeliger geht's kaum noch...


21.11.2016

Weltklimatag am 12. November 2016 auf dem Luisenplatz in Darmstadt

Diesmal ludt das Darmstädter Aktionsbündnis zum Weltklimatag 2016 unter folgendem Motto ein:

 

"Um die Rettung der Umwelt und des Weltklimas müssen wir uns selber kümmern!"

Der Weltklimatag wurde 2005 von Umweltaktivisten ins Leben gerufen. Rund um den Globus finden an diesem Tag Demonstrationen, Kundgebungen, Konferenzen und Aktivitäten zum Thema Klimaschutz statt. Der gemeinsame internationale Aktionstag ist Ausdruck der Erkenntnis, dass eine weltweite Umweltbewegung sich organisieren und gemeinsam und entschlossen handeln muss. Die Dringlichkeit der Umweltprobleme macht es notwendig, dass viel mehr Menschen aktiv werden!

08.11.2016

Greenpeace Darmstadt im Studio bei RADAR Radio Darmstadt

Gesamtlänge: ca. 48 Minuten

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Ökotopia: "Der Westwald und Mobilität in Darmstadt"
Schwerpunkt der Sendung vom 01. November 2016 war die geplante ICE- und Güterzugtrasse durch den Westwald Darmstadts. Trassenvorschläge führen durch den Westwald und damit durch einen Wald der schon seit Jahrzehnten u.a. durch die Grundwasserabsenkung Schäden erlitten hat. Dazu waren Gäste eingeladen, die das Thema von ihrem Standpunkt aus erläuterten.
An der Sendung nahmen Vertreter der Naturfreunde Ortsgruppe Darmstadt, Pro Bahn, ADFC, Greenpeace, Westwaldallianz teil.
RadaR_2016_11_01_Mitschnitt_ohne_Musik.m
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20.04.2016

Presseerklärung der Westwaldallianz zum beschlossenen Abweichungsantrag der Stadt Darmstadt Gewerbeflächen Kelley-Barracks

Die Regionalversammlung Südhessen hat in der Sitzung am 11.03.2016 den Antrag der Wissenschaftsstadt Darmstadt auf Zulassung einer Abweichung von den regionalplanerischen Festlegungen des Regionalplans Südhessen / Regionalen Flächennutzungsplans 2010 (RPS/RegFNP) zur Ausweisung von Gewerbeflächen im Bereich der Kelley-Barracks in TOP 1 mit Ergänzungen beschlossen.

Pressemitteilung der Westwaldallianz vom 20.04.2016:

 

Die Stadt Darmstadt kann die Alnatura-Ansiedlung aus Rechtsgründen nicht genehmigen.

 

Westwaldallianz fordert baldige Entscheidung für eine umweltschonende Führung der ICE- Neubaustrecke über den Darmstädter Hauptbahnhof sowie entlang der Main-Neckar-Bahn und derA5.

 

Auf absehbare Zeit sehen wir eine Genehmigung der Alnatura-Ansiedlung auf dem Gelände der ehemaligen Kelley Barracks aus planungsrechtlichen Gründen als nicht möglich an. Entgegen anders lautenden Meldungen hat die Regionalversammlung keine Entscheidung für die von der Stadt vorgeschlagenen, das Alnatura-Gelände umfahrenden ICE-Trassen getroffen. Vielmehr wurde eine solche Entscheidung ausdrücklich offengelassen und den dafür erforderlichen Verfahren anheimgestellt (vgl. Mail-Anlage A1: Auszug aus dem Protokoll des Haupt und Planungsausschusses vom 11. 03. 2016 als Beschlussvorlage der Regionalversammlung).

 

Mail-Anlage A1: Auszug aus dem Protokoll des Haupt und Planungsausschusses vom 11. 03. 2016 als Beschlussvorlage der Regionalversammlung)

- Originalgröße: Klick auf Grafik -


Sinn und Absicht des von der Stadt Darmstadt angestrengten „Zielabweichungsverfahrens“ war nicht die ICE-Planung, sondern eine Umwidmung von Wohn- zu Gewerbeflächen im Gebiet der Kelley Barracks, die allein von der Regionalversammlung genehmigt wurde. In diesem Zusammenhang kam auch das ICE-Thema zur Sprache. Die Stadt Darmstadt wurde mit gleichem Beschluss verpflichtet, die in Frage kommenden Trassen „von Bebauung freizuhalten“ (vgl. gleiche Mail-Anlage A1). Diese Auflage mag insbesondere für die beiden neuen Varianten B und C1 gelten, die von Stadt Darmstadt in die Diskussion gebracht wurden. Diese Auflage muss aber vor allem für die Variante gelten, die im Regionalplan 2010 rechtsgültig dargestellt und damit für die Stadt Darmstadt nach wie vor bindend ist: sie führt mitten durch das für Alnatura vorgesehene Gelände. Die beiden neuen Varianten können diese Regionalplan-Variante nicht ersetzen, weil sie lediglich eine eingleisige Bypass-Lösung ermöglichen, die rechtsgültige Regionalplan-Variante hingegen eine von zwei Möglichkeiten einer Darmstädter ICE-Vollanbindung darstellt.

Die Westwaldallianz sieht nur eine Lösung sowohl für eine waldschonende ICE-Trassierung als auch für die gewünschte Alnatura-Ansiedlung: eine alsbaldige Entscheidung für die andere im Regionalplan dargestellte Variante. Sie entspricht der immer von der Stadt Darmstadt verfochtenen Forderung nach einer ICE-Vollanbindung und führt entlang der Main-Neckar-Bahn und sodann der Autobahn A 5 nach Süden. Auch für die Rückbindung zur A 67 gibt es konfliktarme Lösungen, die insbesondere die Nachbarstadt Pfungstadt nicht belasten. Diese Führung über den Hauptbahnhof hat auch den Vorteil, dass weitere Verbindungsspangen um Weiterstadt herum unnötig werden, weil im nördlichen Gleisvorfeld von Darmstadt sämtliche erforderlichen Verbindungen bereits vorhanden sind.

 

Schließlich schont diese Variante nicht nur den Westwald, sondern ist in Bezug auf die zahlreichen Natura 2000-Schutzgebiete im Ried die offensichtlich verträglichste Lösung (vgl. Mail-Anlage A2 mit einer Darstellung der Bahn-Vorzugstrasse entlang von A5 und A 67 – rot, diese bislang nicht im Regionalplan dargestellt, sowie die im Regionalplan 2010 dargestellte Variante entlang von Main-Neckar-Bahn und A 5 – grün. Gelb sind Natura 2000- Vogelschutzgebiete, dunkelgrün FFH-Gebiete dargestellt. Kartengrundlage: RP Darmstadt).

 

 

 

 

 

Mail-Anlage A2 Kartengrundlage: RP Darmstadt

- Originalgröße: Klick auf Grafik -


 

Details können in der Stellungnahme der Westwaldallianz zum Bebauungsplan W 46.2 nachgelesen werden, der die Alnatura-Ansiedlung regeln sollte und bis zum 15. April 2016 offenlag.

Quellenangaben:

 

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Presseerklärung zur Stellungnahme der Westwaldallianz zum Bebauungsplan W 46.2
WWA-PE_W-46-2.pdf
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Stellungnahme im Rahmen der erneute öffentlichen Auslegung der Entwürfe von Bauleitplänen vom 15.03.2016 bis einschließlich 15.04.2016
WWA-zum-W-46-2.pdf
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Anlage A1
Auszug aus dem Protokoll des Haupt- und Planungsausschusses vom 11.03.2016 als Beschlussvorlage der Regionalversammlung
A1_2016-03-11_HPA-Protokoll_S-3.pdf
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Anlage A2
mit einer Darstellung der Bahn-Vorzugstrasse entlang von A5 und A 67 – rot, diese bislang nicht im Regionalplan dargestellt, sowie die im Regionalplan 2010 dargestellte Variante entlang von Main-Neckar-Bahn und A 5 – grün. Gelb sind Natura 2000- Vogelschutzgebiete, dunkelgrün FFH-Gebiete dargestellt. Kartengrundlage: RP Darmstadt
A2_ICE-Trassen_FFH-Gebiete.pdf
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02.03.2016


17.02.2016

Appell an die zur Kommunalwahl 2016 zugelassenen Parteien

In einem Schreiben an alle zur Kommunalwahl 2016 zugelassenen Parteien, nehmen wir bezug zur Situation der Konversionsflächen West und weisen auf Folgendes besonders hin:

  • Der Ausweisung von Siedlungsgebieten in der Stadt Darmstadt ist unbedingt vor der Schaffung neuer Gewerbegebiete Vorrang einzuräumen.
  • Zur Zeit wird das Gebiet der Kelley-Barracks dringend für die Unterbringung von Flüchtlingen benötigt, weshalb momentan eine Umwidmung dieser Siedlungsfläche nicht ansteht.
  • Das geplante Gebiet W46.2 (künftiger Alnatura – Campus) entspricht nach Art und Intensität den Darstellungen im Sinne Z 3.4.1-3 .

 

Nach alledem entsteht für die Stadt kein Nachteil, wenn der Zielabweichung zur Zeit nicht zugestimmt wird, da das als dringlich angesehene Alnatura-Vorhaben mit den Zielen der Raumordnung zu vereinbaren sein dürfte.

 

Für einen respektvollen Umgang mit dem angrenzenden Westwald, sowie einem wichtigen Schritt hin zu seinem Schutz und Erhalt, bitten wir alle Darmstädter Parteien im Interesse aller Darmstädter Bürger, die Aktivitäten zum Bau der neuen Erschließungsstraße Gewerbegebiet Südwest (EGSW) durch den Westwald sofort zu stoppen. Die gesamte, derzeitig noch vorhandene Flächensubstanz des Westwaldes, muss zum Schutz des Darmstädter Stadtklimas zum Bannwald erklärt werden.

 

Interessiert an einer Antwort oder Position haben wir in der E-Mail zum Anschreiben um Antwort oder Position gebeten!

 

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20160217_Anschreiben_Parteien_Kommunalwa
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Update 02.03.2016: SPD

Antwort zum Anschreiben an die Parteien

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

 

für Ihre Email vom 17. Februar und Ihr Schreiben zur Entwicklung der Konversionsflächen Kelley-Barracks und Nathan Hale danke ich Ihnen und erläutere gerne die Position der Darmstäter SPD.

 

Beide Konversionsflächen bieten für die Stadt Darmstadt eine wichtige Entwicklungsmöglichkeit. Im Falle des Nathan Hale Depots legen wir den Fokus auf die gewerbliche Nutzung. Für das Gelände der ehemaligen Kelley Barracks ist unser Ziel eine Mischung aus Wohnen und „nicht-störendem Gewerbe“. Wohnraum ist knapp in Darmstadt und daher sollten Flächen, in denen die Schaffung von neuem Wohnraum möglich ist, auch genutzt werden.

 

Zur Verkehrsanbindung dieser Bereiche sprechen wir uns für eine Verbesserung des ÖPNVs aus. Mit der Aufwertung des Darmstädter Südbahnhofs wäre ein erster Akzent gesetzt. Außerdem regen wir den Bau einer neuen Ost-West-Straßenbahn an. Diese soll die

 

früheren Kelley-Baracks und das Nathal Hale Depot über die T-Online Allee, den Hauptbahnhof und den Luisenplatz mit dem Ostbahnhof verbinden. Für diese Planung werden wir eine Machbarkeitsstudie veranlassen.

 

Eine Anbindung des Individualverkehrs über eine Westranderschließung lehnen wir ab. Sollte eine Autobahnanbindung notwendig sein, muss ein Anschluss in Höhe der Eschollbrücker Straße in Betracht gezogen werden. Dieser muss aber verkehrlich so geplant werden, dass sie nicht zu weiterem Durchgangsverkehr auf der Heinrichstraße führt.

 

Ich hoffe, ich konnte Ihre Fragen ausreichend erläutern. Sollten Sie noch Rückfragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

 

Abschließend bitte ich Sie, am Sonntag von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen und für die Teilnahme an der Kommunalwahl in Ihrer Gruppe zu werben.

 

Mit freundlichen Grüßen

Brigitte Zypries

 

 

 

 

Kommentar:

 

„Sowohl-als-auch“ und „Jein“!?

Die Kelley-Kaserne als Wohngebiet? Ja, bitte, aber wie wäre es auch mit nicht-störendem Gewerbe?

Eine neue Straßenbahn in die Südweststadt? Ja, bitte, und dann weitergeführt zum Ostbahnhof. Dort sollen die Pendler aus dem Ostkreis aus ihren Bussen umsteigen, die nur die Innenstadt verstopfen.

 

Gute Ansätze, die zur Diskussion reizen.

 

Blendender Lichtspot: die eindeutige Absage an die Trasse durch den Westwald!

 

 

Team Westwaldallianz

 

 

Update 01.03.2016: Die LINKE

Antwort zum Anschreiben an die Parteien

 

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

 

aus Sicht der Partei DIE LINKE verletzt die Planung des Konversionsgebietes Südwest mit den Arealen von Kelley-Kaserne und Nathan-Hale-Depot mehrere Grund-sätze.
Sie fördert einseitig die Interessen von Investoren und einigen Firmen, vor allem der Fa. Döhler. Sie lässt Planung geschehen, anstatt städtische Interessen zu wahren. Hierzu bewegt sie sich am Rande des Legalen mit dem Missbrauch des § 34 Baugesetzbuch.

 

Es besteht bis jetzt kein Konzept einer Erschließung der Südweststadt mit dem ÖPNV, vor allem nicht mit einer Straßenbahn, die zur Zeit für die TU Lichtwiese als alleinig in Frage kommendes Verkehrsmittel beworben wird.

 

Stattdessen wird eine den Westwald stark schädigende neue Erschließungsstraße als alternativlos dargestellt. Zur Begründung werden Fakten zum Verkehr auf bestehenden Straßen wie der Straße „Am Kavalleriesand“ nur behauptet bzw. durch fragwürdige Hochrechnungen ersetzt.

 

Wir haben Verständnis, dass die Fa. Döhler ihre Interessen auf Zusammenziehung ihrer Standorte zu wahren versucht. Das darf aber einer vernünftigen Erschließung des Gebietes nicht widersprechen.

 

Eine blinde Liegenschaftspolitik widerspricht auch den Interessen der Bevölkerung nach einer Zukunft in Darmstadt für alle Einkommensgruppen. Der nur auf Wachstum ausgerichtete Kurs erschwert den Bau von preiswerten Wohnungen. Die bisher als Siedlungsfläche ausgewiesene Kelley-Kaserne wird nun zum Gewerbegebiet. Und das im vollen Wissen, dass Gewerbegebiete weitere Wohngebiete und zusätzlichen Verkehr nach sich ziehen müssen. Dies wird Verdrängungswettbewerb zu Ungunsten wirtschaftlich Schwächerer bedeuten.

 

Dies alles sind schlechte Vorzeichen für eine Masterplanung 2030, für die der Magistrat breite Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger verspricht. Dieses Versprechen scheint ebenso wirkungslos zu sein wie das auf allgemeine Bürgerbeteiligung. Denn was ist es wert, wenn unumkehrbare Fakten sogar außerhalb der politischen Reichweite der Stadtverordneten geschaffen werden?

 

Damit sich mehr und mehr Menschen hiergegen zusammenfinden, begrüßt die Partei DIE LINKE jede Bürgerinitiative für vernünftige Stadtgestaltung, Erhaltung der Umwelt und Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Lösung unserer Zukunftsprobleme.

 

 

Mit freundlichem Gruß,

das Spitzenteam, Die LINKE

 

 

Kommentar:

da hat jemand wohl Zorn angesammelt!

Eigentlich lassen sich nur viele Einzelheiten als Belange hinzufügen. Den Westwald zu verteidigen, heißt wohl gegen Gummiwände des Gutmeinens anzurennen: Wachstum für Darmstadt, die Arbeitsplätze, das Wohl des Pendlers. Das macht ungeduldig: wo bleibt unsere Zukunft und die unserer Kinder?

 

Team Westwaldallianz

Update 19.02.2016: UFFBASSE

Antwort zum Anschreiben an die Parteien, hier:  UFFBASSE

Sehr geehrte Damen und Herren der Westwaldallianz,

 

im Anhang finden Sie die Position von Uffbasse zu Ihrem Anliegen.

 

mit freundlichen Grüßen

 

 

Georg W. Hang - Uffbasser

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Schreiben-Westwaldallianz-Position-Uffba
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Kommentar:

Die Prognose der übergeordneten Raumplanung, legt bis Ende 2020 eine Bevölkerungsdichte von 145.000 Einwohner für Darmstadt zugrunde. Die Kelley Barracks sind in dem gültigen Raumordnungsplan als Siedlungsfläche ausgewiesen.

 

Realität aber ist, dass wir schon über 155.000 Einwohner sind. Der Ansicht, die Kelley-Kaserne nicht als Wohngebiet, sondern als Gewerbegebiet für notwendig zu halten, können wir nicht folgen! 

Georg Hang kann man als Stadtverordneten wahrnehmen, der nicht blind jeder Vorplanung zu Magistratsvorlagen folgt, sondern eigene Risikobewertungen vornimmt. In Anbetracht dessen, ist es dann um so ärgerlicher festzustellen, das er scheinbar in Unkenntnis tatsächlichen Zahlen der Argumente des Magistrats folgt.
Denn auf diversen Veranstaltungen, haben wir die tatsächlichen, verifizierten (bis 10/2013) Verkehrsdaten zum Kavalleriesand - die diesen durchaus als belastbar darstellen - präsentiert und erläutert. 

 

Kein Wunder, dass das Ergebnis hier lautet: auch wenn es weh tut, die Straße im Westwald muss sein!

 

Team Westwaldallianz

Es ist noch Luft nach oben!!!

Summenganglinien ü. Zaehlung Knoten Rheinstraße/Kavalleriesand

Quelle:https://darmstadt.ui-traffic.de/faces/TrafficData.xhtml 

Update 18.02.2016: UWIGA

Antwort zum Anschreiben an die Parteien, hier:  UWIGA

Sehr geehrte Damen und Herren,

in der Stadtverordnetenversammlung von 11.02.2016 habe ich anlässlich der Beratung über den Bau der neuen Bahnbrücken Stirnweg und Hilpertstraße die Ablehnung der Vorlage durch unsere Fraktion begründet:  Die Brücke der Hilpertstraße wurde so geplant, dass die Erschließung der Konversionsfläche über die Trasse des ehemaligen Anschlussgleises nicht mehr möglich ist. Dadurch wird unnötigerweise ein weiterer Zwangspunkt geschaffen, mit dem dann die von uns seit jeher bekämpfte Westranderschließung durch den Wald begründet werden soll.

 

Mit freundlichen Grüßen
Erich Bauer
Stadtverordneter UWIGA

 

Kommentar:

Erich Bauer (UWIGA) ist ein Kenner des Baurechts und er bringt es auf den Punkt: Die Stadt verbaut nach Plan die Zukunft und schafft Sachzwänge. Alles wird so angelegt, dass es ohne die Trasse durch den Westwald nicht mehr geht.

 

Team Westwaldallianz


19.02.2016

Wissenschaftsstadt Darmstadt legt Bürgerbeteiligungsbericht vor

Wissenschaftsstadt Darmstadt legt ersten Bürgerbeteiligungsbericht ein Jahr nach dem Beschluss zur Umsetzung der Leitlinien zur Bürgerbeteiligung vor

Oberbürgermeister Jochen Partsch: „Wichtiger weiterer Schritt hin zu einer verlässlichen Bürgerbeteiligungs-kultur in Darmstadt“

Quelle: Webseite der Wissenschaftsstadt Darmstadt

 

Auszug:

" ...Der erste Bürgerbeteiligungsbericht enthält eine Zusammenschau der Dokumentationen aller 22 Bürgerbeteiligungsverfahren aus dem Jahr 2015. Außerdem wurde gemeinsam mit dem Arbeitskreis Bürgerbeteiligung im Rahmen zweier Sitzungen das Kapitel „Empfehlungen aus dem Arbeitskreis Bürgerbeteiligung“ entwickelt. Eine Sitzung beinhaltete einen öffentlichen Sitzungsteil, in dem die anwesenden Bürgerinnen und Bürger Anmerkungen und Hinweise zu den gesammelten Empfehlungen abgeben konnten. Diese wurden im anschließenden nicht-öffentlichen Teil beraten und teilweise in das Kapitel übernommen. Alle Hinweise der Bürgerinnen und Bürger sind dem Sitzungsprotokoll zu entnehmen, das in Kürze veröffentlicht wird. Der Bürgerbeteiligungsbericht enthält außerdem einen Sachstandsbericht aus Sicht der Bürgerbeauftragten und ein Kapitel zu Bürgerumfragen als wichtiges Instrument einer zukunftsfähigen Stadtentwicklung. Der Bericht schließt mit einem Ausblick auf die externe Evaluation ab. ...ff."

 

 

Die Westwaldallianz hatte sich an dem bürgerschaftlichen Prozess beteiligt und ebenso in einem Anschreiben Sorgen und Herausforderungen, aber auch Anregungen, sowie Handlungsfelder für die Weststadt benannt und an den Arbeitskreis Bürgerbeteiligung geschickt.

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05. Oktober 2015: Anschreiben an den Arbeitskreis Bürgerbeteiligung
20151006_ak_buergerbeteiligung_Westwalda
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29. Oktober 2015: Antwort des Oberbürgermeisters Jochen Partsch29. Oktober 2015
20151029_ak_bbtlg_antwort_ob_.pdf
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04.01.2016

 

Westwaldallianz nun Mitglied im Bezirksverband Waldkolonie

 

Die Darmstädter Klima- und Feinstaubbelastung lassen sich durch technisch-innerstädtische Maßnahmen und Hoffnungen auf Immissionsreduzierungen aus der Luft alleine kaum wirksam beeinflussen. Unser natürliches Kapital gegen Klimabelastungen und Staubschutz ist der Darmstädter Schutzwaldgürtel, genannt "Der Westwald". Diesen in seiner Funktion zu schützen und zu erhalten, ist das wirksamste Mittel mit den Kräften der Natur in der Stadt etwas zu bewirken.

Unser Westwald schützt die Bürger siebenfach durch seine Wohlfahrtswirkungen, hat also Bannwaldqualität. Dies entspricht der strengsten Schutznorm des Forstgesetzes. Darum sind für uns, gerade in dem Wahljahr 2016, die Prüfsteine der Stadtpolitik auf die Ziele zur Erhaltung und Entwicklung des Westwaldes, von dem die Waldkolonie besonders abhängt, gerichtet. Wer weiter in den Westwald eingreift, hat die Zeichen der Zeit um die Klimaschutzdramatik sowie die Lebensbedürfnisse der Waldkolonie nicht verstanden!"

 

Im Sinne der genannten Ziele und der Notwendigkeit den Westwald in seiner derzeitigen Flächensubstanz zu erhalten, haben es sich insbesondere engagierte Gruppierungen und Bewohner der Waldkolonie schon immer zur Aufgabe gemacht, sich schützend vor dieses vielfältige Biotop seltener Tier- und Pflanzenarten, die selbst nicht klagen können, zu stellen. Derzeit gibt es keine vergleichbare Initiative im Ringen um den Schutz und Erhalt des Westwaldes in seiner derzeitigen Schutz- und Flächensubstanz. Daher war es für die Westwaldallianz nur folgerichtig dem Bezirksverband der Waldkolonie, dem Dachverband aller in der Waldkolonie beheimateten Vereine, Parteien, Kirchengemeinden und sonstiger Gruppierungen beizutreten.


05.12.2015

Aktionsbündnis zum Weltklimatag

Bei dieser Veranstaltung des Aktionsbündnisses, waren wir diesmal über den Ortsverband der Naturfreunde e.V. und der Bürgerinitiative "Erhalt des Westwaldes, Waldkolonie, vertreten. Die Umweltgewerkschaft Ortsverband Darmstadt schreibt zum Tag:

 

Unser Aktionsbündnis zum Weltklimatag am Samstag, den 05.12.15 war eine gelungene Aktion und bedankt sich bei allen Aktivisten, die zum Gelingen beigetragen haben.

Die bisher bekannt gegebenen Ergebnisse der Weltklimakonferenz in Paris bedeuten keine Entwarnung für die Mutter Erde, sondern erfordern weiterhin unser aller Engagement.

 

 

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Presseerklärung
Auswertung_Aktionsbündnis_weltklimatag_
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Nächstes und offenes Treffen der Umweltgewerkschaft Ortsgruppe Darmstadt:

 

Freitag, 04. März 2016

17.30 - 19.30 Uhr

im Naturfreundehaus Darmstadt, 

Darmstraße 4a

 

-> Tagesordnung und Kontaktadressen:

 

 


22.03.2015

ADFC tritt der Westwaldallianz bei

Auf der letzten Mitgliederversammlung des ADFC Darmstadt am 4. März 2015 wurde dem Antrag auf Beitritt des Vereins zur Westwaldallianz mit breiter Mehrheit zugestimmt. Die Stadt Darmstadt plant aktuell eine neue Straße durch den Westwald zur Erschließung der Konversionsflächen südlich des Telekom-Areals. Diese Straße ist vermeidbar, da sowohl Kapazitäten für zusätzlichen Kraftverkehr vorhanden sind und auch Möglichkeiten zum Vermeiden von motorisiertem Individualverkehr nicht ausgeschöpft sind.

weiterlesen auf der Webseite des ADFC


16.10.2014

Erklärung aller in Hessen anerkannten Naturschutzverbände

Westwaldallianz übergibt Sammlung von 2.190 Unterschriften an den Regierungspräsidenten Darmstadt

Die Vertreter aller acht in Hessen anerkannten Naturschutzverbände nach Bundesnaturschutzgesetz und Greenpeace Darmstadt wenden sich gegen den Bau der Straße durch den Westwald (Eifelring bis Hilpertstraße).

Wie in einer Bürgerinformationsversammlung vom 01. Oktober 2014 dargestellt wurde, soll noch immer über die neue Straße durch den Westwald das auf den Konversionsflächen Kelley Barracks und Nathan Hale Depot geplante Gewerbegebiet angebunden werden.

 

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Presseerklärung
201410_Naturschutzverbaende-an-Magistrat
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Hessenschau: Holgers Hessen - Abriss, Umbau und Umweltkatastrophe

Quelle:(© hr | geschichten aus hessen, 28.12.2014)                Beitrag Westwald ab Minute 6.55
Quelle:(© hr | geschichten aus hessen, 28.12.2014) Beitrag Westwald ab Minute 6.55

Quelle:(© hr | geschichten aus hessen, 28.12.2014)

Heute führen Holgers Weinerts Zeitreisen wieder zurück an vergessene Schauplätze: zum alten Flusskraftwerk Kesselstadt, Ende der achtziger Jahre gesprengt, in den verschmutzten Darmstädter Westwald, in die Hanauer Nuklearfabriken.

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Hessenschau: Holgers Hessen -Kurzbeitrag-  Der Darmstädter Westwald

Quelle:(© hr | hessenschau, 15.06.2014)
Quelle:(© hr | hessenschau, 15.06.2014)

Quelle:(© hr | hessenschau, 15.06.2014)

Der Westwald ist eines der großen Naherholungsgebiete in Darmstadt – und ein ewiger Zankapfel. Bereits 1986 landete Abwasser im Wald und sorgte für Streit, erinnert sich Holger Weinert.

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Westwaldallianz übergibt Sammlung von 2.190 Unterschriften an den Regierungspräsidenten Darmstadt

Quelle:(© hr | hessenschau, 30.11.2012)
Quelle:(© hr | hessenschau, 30.11.2012)

Quelle:(© hr | hessenschau, 30.11.2012) (ab 21:34 min)
Mit ihrer Unterschrift fordern 2190 Bürger und Anwohner den Regierungspräsidenten Herrn Baron auf, den Darmstädter Westwald endlich zum Bannwald zu erklären!
Diese höchste Schutzkategorie zum Erhalt des verbliebenen Schutzwaldgürtels zwischen den Autobahnen und der Stadt, ist auch ein Bekenntnis den Wald vor seiner weiteren Zerschneidung und Zerstörung bewahren zu wollen.

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Hessenschau: "Streit um den Westwald in Darmstadt"

Quelle: © hr | hessenschau, 17.08.2012)  - ab 13:34 min. startet der Beitrag, Regler kann auch verschoben werden -
Quelle: © hr | hessenschau, 17.08.2012) - ab 13:34 min. startet der Beitrag, Regler kann auch verschoben werden -

Quelle:(© hr | hessenschau, 17.08.2012)
In Darmstadt gibt es seit Monaten Streit um die Zukunft des Westwaldes. Eine Allianz aus Naturschützern und Anwohnern ist über den Gesundheitsstand des Waldes alarmiert. Besonders ärgert sie die geplante Umgehungsstraße durch das Gebiet.
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RADAR (Radio Darmstadt) live aus dem Studio am 9. April 2012

Gesamtlänge: ca. 40 Minuten

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RADAR 2012_09_04_Mitschnitt ohne Musik.m
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HR-Rundfunk berichtet am 6.02.2013 von der Aufforstung zwischen Griesheim und Weiterstadt

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hr4_rheinmain_20130206_4 Aufforstung.mp3
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Weltklimatag am 12. November 2016 auf dem Luisenplatz in Darmstadt