Sprunghafter Anstieg von Baumsterben
Die Klimakrise trifft auch die Wälder in Deutschland hart. Schäden in den Kronen und das Absterben ganzer Bäume haben sich in den letzten drei Jahren rasant verschlechtert.
Besonders betroffen sind intensiv bewirtschaftete Nadelforste, allen voran Fichten: ihre Absterberate hat sich innerhalb von 3 Jahren mehr als verzehnfacht!
Naturnahe Laubwälder können den Auswirkungen der Klimakrise bisher besser Stand halten als intensiv bewirtschaftete Nadelforste. Klar ist deshalb: Wir brauchen gesunde Laubwälder, um der
Klimakrise etwas entgegenzusetzen. Deshalb fordern wir von der Regierung, min.15 Prozent der Wälder in Deutschland gesetzlich unter strengen Schutz zu stellen.
Schutzgebiete schützen nicht
Leider werden sogar in den meisten Schutzgebieten massig Bäume gefällt, auch in FFH-Gebieten (kurz für Flora-Fauna-Habitat). Cem Özdemir muss als zuständiger Minister alle Baumfällungen in
FFH-Gebieten stoppen, in denen das europäische Naturschutzrecht nicht umgesetzt wird.
Wir fordern: Sägen raus aus streng schützenswerten Laubwäldern!
Wir müssen jetzt handeln!
Wir brauchen Wälder als reichen Lebensraum, um Klimakrise und Artensterben entgegenzuwirken. Die Entwicklung zeigt: Wir können nicht bei “business as usual” bleiben, wir müssen JETZT echte
Änderungen bewirken.
Unsere Wälder brauchen deine Stimme.
Petition jetzt unterzeichnen!
HessenForst stoppen!
Es werden gerade am Waldkunstpfad in Darmstadt 125 Bäume (ursprünglich sollten es sogar 160 Bäume sein) gefällt. Darunter bis zu 200 Jahre alte Buchen, die gesund und nicht geschädigt sind.
Die Wegesicherung sei nicht gewährleistet, meint das zuständige Forstamt Hessen Forst. Außerdem wolle man auch vorausschauend Bäume fällen, die eventuell in ein oder zwei Jahren ein Problem darstellen könnten. Mit der Wegesicherungspflicht sind diese Fällungen jedoch nicht zu begründen. Schon 2012 urteilte das Bundesverfassungsgericht, dass das Betreten von Wald und Waldwegen auf eigene Gefahr erfolge, auch an stark frequentierten Wanderwegen. Nur wenn Bäume auf öffentliche Straßen oder Bahnlinien fallen könnten, eine Gefahr für Gebäude darstellen sowie auf Waldparkplätzen, an Waldkindergärten oder in Kletterwäldern greift eine Wegesicherungspflicht des Waldbesitzers. Das Vorhaben, gesunde Bäume zu fällen, weil diese irgendwann zur Gefahr werden könnten ist ein Skandal. Gesunde Bäume dürfen nicht gefällt werden. Und auch geschwächte Bäume können in der Regel durch einen guten Schnitt erhalten werden. Zudem ist das Argument der Wegesicherungspflicht zudem juristisch entkräftet.
So offenbart sich:
Es geht um die Ertragsvorgaben, denen der Wald immer noch unterliegt. Der Wald soll Profit bringen! Dabei sind Bäume unsere wertvollsten Ressourcen beim Abbau von CO2! Fällungen in dieser Größenordnung können schädliche Dominoeffekte auslösen. Der Waldbestand wird durch die Fällungen verstärkt Trockenheit und Wind ausgesetzt, das Waldklima wird massiv beeinträchtigt.
Diese Praxis findet sicht nicht nur am Waldkunstpfad, sondern überall da, wo Hessen Forst und das Land Hessen zuständig sind.
Wir fordern:
Keine Fällung von gesunden großen Bäumen am Waldkunstpfad in Darmstadt und anderswo in Hessen. Die Bewirtschaftung des Waldes muss auf ein Minimum reduziert werden.
Es ist an der Zeit, dass Hessen Forst einen anderen Umgang mit dem Wald entwickelt. Vielleicht sind die aktuellen Diskussionen rund um den Klimawandel in Wiesbaden noch nicht angekommen. Vielleicht will man sich aber auch einfach nicht bewegen. Tatsache ist, wir Menschen brauchen für unser eigenes Überleben den Wald. In Zeiten des Klimawandels sind solche schweren Eingriffe in den Wald unbedingt zu unterlassen. Stoppt die Fällungen von gesunden Bäumen durch Hessen Forst! Unterzeichnet die Online-Petition, lasst uns gemeinsam den Bewusstseinswandel beim Land Hessen und Hessen anstoßen.
Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist eine einzige Katastrophe für die Umwelt. Er sorgt dafür, dass die Zerstörung des Amazonasgebiets in einem Jahr um 20 % anstieg und die indigene Bevölkerung brutaler Gewalt ausgesetzt ist! Aber es gibt eine Möglichkeit, ihn zur Verantwortung zu ziehen. Der Internationale Strafgerichtshof könnte ihn strafrechtlich verfolgen -- aber nur, wenn der Chefankläger ein Verfahren eröffnet! Schließen Sie sich jetzt dem dringenden Aufruf zum Schutz des Waldes und dessen Bewohner an. Wenn dieser Aufruf ganz groß ist, werden unsere Stimmen direkt an den Internationalen Strafgerichtshof übermittelt!
Liebe Freundinnen und Freunde,
der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro ist eine einzige Katastrophe für die Umwelt. Er hat grünes Licht für illegalen Bergbau und Abholzung auf indigenem Land gegeben, Umweltbestimmungen
sabotiert, und nun ist die Zerstörung des Amazonasgebiets in einem Jahr um mehr als 20 % gestiegen -- ein Verlust, der 3.000 Fußballfeldern pro Tag entspricht!
Er glaubt, dass er damit durchkommt -- aber es gibt eine Möglichkeit, ihn zur Rechenschaft zu ziehen. Eine Gruppe engagierter Anwälte will den Internationalen Strafgerichtshof dazu bringen,
Bolsonaro wegen seiner mutmaßlichen Angriffe auf den Amazonas und dessen Beschützer zu verfolgen. Ob es dazu kommt, hängt von der Entscheidung des Chefanklägers des Internationalen
Strafgerichtshofs, Karim Khan, ab.
Er hat den Ruf, bei der Durchsetzung des Rechts knallhart zu sein, aber Bolsonaro vor Gericht zu zerren, würde ein neues Maß an Mut erfordern. Lasst uns also einen massiven globalen Aufruf aus allen Ecken der Welt starten, der ihn zum Handeln auffordert. Und wenn dieser Aufruf riesig wird, werden unsere Stimmen direkt an das Büro des Staatsanwalts übermittelt.
Bevor Bolsonaro an die Macht kam, begann die Abholzung zurückzugehen, aber unter seiner Präsidentschaft erreichte sie den schlimmsten Stand seit 15 Jahren. Er hat sein Amt dazu benutzt,
Holzfäller, Landwirte und kriminelle Banden zu ermutigen, das Land zu roden. Und die indigene Bevölkerung wird mit solch brutaler Gewalt konfrontiert, dass sie ihre Behandlung als Völkermord
bezeichnet.
Es geht hier um unser aller Überleben. Brände, Abholzung und Klimawandel bringen die Amazonas-Wälder an ihre Belastungsgrenze -- einige Gebiete geben bereits mehr CO2 in die Atmosphäre ab, als
sie aufnehmen können. Wissenschaftler sagen voraus, dass das Ökosystem des Regenwaldes zusammenbrechen könnte, wenn nichts unternommen wird. Das hätte katastrophale Folgen für den Planeten.
Verrückterweise gibt es kein internationales Gesetz gegen Ökozid. Aber der Internationale Strafgerichtshof schützt vor Verbrechen gegen die Menschlichkeit -- und das ist größer als Bolsonaro.
Wenn der Chefankläger eine Untersuchung einleitet, würde er damit einen historischen Präzedenzfall schaffen und weltweit den Weg zur Beendigung der Straffreiheit für Umweltsünder ebnen. Es könnte
uns dann sogar einem neuen Gesetz gegen Umweltzerstörung näher bringen!
Unterzeichnen Sie jetzt die Petition, die den Chefankläger auffordert, alle nötigen Schritte einzuleiten, um eine Ermittlung gegen Bolsonaro aufzunehmen -- und lassen Sie uns eine Stimme für den
Wald, dessen Bewohner und die Zukunft aller Menschen auf unserer Erde sein.
Gemeinsam kämpfte unsere Bewegung unermüdlich gegen den Klimawandel. Wir haben erstaunliche Siege zum Schutz unglaublicher Meeresschutzgebiete errungen und uns mit indigenen Völkern aus aller Welt zusammengetan, um einzigartige Ökosysteme zu schützen. Jetzt wollen wir die Macht der Menschen und die Macht des Gesetzes zusammenbringen, um einen der wichtigsten Wälder der Erde zu retten.
Mit Hoffnung und Entschlossenheit
Ana Paula, Diego, Anneke, John, Nick, Christine, Stefanie, Luis, Bert und das ganze Team von Avaaz
(unterstützt durch die Westwaldallianz Darmstadt)
Wissenschaftler sagen, dass wir gerade das nächste große Massensterben erleben. Doch es gibt einen neuen Plan, der 50% der Erde schützen und das Artensterben stoppen könnte. Bald treffen sich unsere Regierungen zur Besprechung der Krise. Nutzen wir die geballte Kraft unserer Stimmen, um sie zu diesem Plan zu bewegen — bevor unsere Erde verstummt:
Liebe Freundinnen und Freunde,
bis zu eine Million Tier- und Pflanzenarten könnte von unserem Planeten verschwinden, viele davon innerhalb der nächsten Jahrzehnte. Das Leben auf Erden wird gerade so schnell ausgerottet wie zu Zeiten der Dinosaurier — und all das, weil die Menschheit mit aller Kraft am empfindlichen Geflecht der Natur zerrt.
Wenn wir diese Tragödie nicht aufhalten, könnte die Artenvielfalt unserer Erde zusammenbrechen und den Menschen einen totenstillen, unbewohnbaren Planeten hinterlassen. Doch es gibt Hoffnung:
Führende Wissenschaftler fordern, dass die Hälfte unseres Planeten unter Schutz gestellt wird, um den Einklang mit der Natur wiederherzustellen.
Jetzt haben wir die Chance, für genau diesen "50-Prozent-Plan" einzustehen — denn bald treffen sich unsere Regierungen, um die Krise zu besprechen. Bringen wir sie mit der geballten Kraft unserer
Stimmen dazu, das nächste große Artensterben zu stoppen.
Join the global chorus, before the Earth falls silent
Wir behindern unseren Planeten aktiv daran, die Menschheit und alles Leben auf der Erde zu erhalten und dennoch gibt man dem Verlust der Artenvielfalt in der Politik keine hohe Priorität. Nun
können wir das ändern — bald besprechen unsere Regierungen den Schutz der Ökosysteme auf dem ersten von drei großen Gipfeltreffen. Und wir können ihnen zeigen, dass die Menschen ein starkes Ziel
fordern, um das Artensterben zu stoppen. Machen wir die Artenvielfalt zu DEM Thema. 
Experten zufolge können wir unsere Ökosysteme und die meisten Tier- und Pflanzenarten am besten erhalten, indem wir ihnen einen Schutzraum zum Wachsen und Gedeihen geben. So kann sich die Natur
von selbst regenerieren. Mehr als 50 Regierungen haben kürzlich beschlossen, bis 2030 30 % unseres Planeten unter Schutz zu stellen. Der Schutz der halben Erde ist jetzt nur noch einen Schritt
entfernt und wird höchstwahrscheinlich die beste Strategie bleiben, um das so komplexe wie schöne Netzwerk des Lebens auf unserer Erde zu schützen.
Bringen wir den Stein ins Rollen und zeigen wir den Regierungen, dass eine überwältigende Anzahl von Menschen hinter diesem Plan steht, 50 % des Planeten vor Abholzung, umweltbelastender
Energiegewinnung und industrieller Landwirtschaft und Fischfang zu schützen. Fangen wir heute an: mit einer riesigen Petition für 50-prozentigen Schutz! Machen wir so lange Druck, bis wir
gewinnen!
Join the global chorus, before the Earth falls silent
Dass die Menschheit ihren Bezug zur Natur verliert, ist einfach nicht weise. Doch es ist noch nicht zu spät. Wir können dazu lernen. Die Hoffnung auf Veränderung ist der Grundstein unserer
riesigen Bewegung und zusammen haben wir das Pariser Klimaabkommen erzielt. Das Ziel, 50 Prozent unseres Planeten zu schützen, ist in Sichtweite. Lasst uns zusammenkommen, mit gutem Beispiel
vorangehen und Mensch und Natur wieder in Einklang bringen.
Voller Hoffnung
Ana Sofia, Camille, Francesco, Luis und der Rest des Avaaz-Teams
(unterstützt durch die Westwaldallianz Darmstadt)
WALDSTERBEN STOPPEN!
Sprunghafter Anstieg von Baumsterben - Bitte unsere Petition unterzeichnen! Vielen Dank!
Die Klimakrise trifft unsere heimischen Wälder hart. Schäden in den Kronen und das Absterben ganzer Bäume hat sich in den letzten drei Jahren rasant verschlechtert.
Besonders betroffen sind hierbei Nadelbäume, allen voran Fichten: ihre Absterberate hat sich innerhalb von 3 Jahren mehr als verzehnfacht! Eine katastrophale Entwicklung.
Laubbäume wie Buchen und insbesondere Eichen können besser mit der Klimakrise umgehen als Nadelbäume. Laubbäume kühlen ihre Umgebung deutlich stärker ab, da sie mehr Wasser speichern und mehr
Sonnenlicht reflektieren.
Klar ist deshalb: Wir brauchen gesunde Laub- und Mischwälder, um der Klimakrise etwas entgegenzusetzen. Deshalb fordern wir von der Regierung, 15 - 20 Prozent unserer Wälder unter strikten Schutz
zu stellen.
Forstwirtschaft und Politik stecken den Kopf in den Sand
Allerdings scheint diese Erkenntnis immer noch nicht bei Forstwirtschaft und Politik angekommen zu sein: Seit Jahrhunderten werden Flächen mit Nadelbäumen aufgeforstet. Warum? Weil sie schneller
wachsen und somit schneller wieder abgeholzt und verkauft werden können. Wälder werden als wirtschaftliche Ressource angesehen und nicht als Lebensraum mit einer fragilen Balance aus Pflanzen und
Tieren. Bereits jetzt ist jede dritte Säugetierart in Deutschland in ihrem Bestand gefährdet, darunter auch Waldtiere wie der Luchs.
Greenpeace deckt nicht nur Versäumnisse der bisherigen Forstpolitik auf, sondern zeigt in einem Beispielwald auch, wie eine nachhaltige Waldwirtschaft in
Zukunft möglich ist.
Wir müssen jetzt handeln!
Wir brauchen unsere Wälder als reichen Lebensraum, um Klimakrise und Artensterben entgegenzuwirken. Die Entwicklung zeigt: Wir können nicht bei “business as usual” bleiben, wir müssen JETZT echte
Änderungen bewirken. Es dürfen keine großflächigen Aufforstungen subventioniert werden, sondern es muss die natürliche Regeneration der Wälder und auch das Stehenlassen von geschädigten Bäumen
gefördert werden.
Unsere Wälder brauchen deine Stimme.
Unterzeichne jetzt unsere Petition: act.greenpeace.de/waldschutz
... die rechts angezeigt werden.
Alle, die sich für den Schutz des Westwaldes einsetzen wollen, sind herzlich willkommen.
Der Flyer ist als (Rechteck-Faltblatt), Wickelfalz,
DIN lang (9,8 x 21) cm angelegt.
Wenn Sie sich und Andere informieren wollen, verteilen Sie ihn oder verbreiten Sie das PDF-Dokument über das Internet weiter. Auf diese
Weise können Sie für den Westwald eintreten.
Helfen Sie mit, den Westwald zu retten – es ist noch nicht zu spät!
Halten Sie mit Ihrer Meinung nicht hinterm Berg! Bekunden Sie Ihre Solidarität mit dem Westwald indem Sie das anhängende Plakat herunterladen, ausdrucken und in eines Ihrer Fenster hängen.
Sparen Sie selbst Wasser, so gut Sie können. Tipps, wie Sie das anstellen können, finden Sie in einer Broschüre des BUND Landesverband zum Wassersparen: http://www.bund-wassersparinfo.de/pdf/Wassersparen06-Auflage3.pdf.
Es gibt hunderte von Möglichkeiten, wie Sie sich einbringen können. Gehen Sie in den Westwald, machen Sie Fotos und Filme, die Sie auf Youtube einstellen, tauschen Sie sich über Facebook aus, gründen Sie (online-)Gruppen und und und – Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt!
Pou Hildegard (Dienstag, 20 Juni 2017 00:03)
Keine Straße durch den Westwald !!!
Stoppt die Abholzung !
Kai Blanck (Donnerstag, 08 August 2013 19:08)
Ein befreundeter Landschaftsarchitekt aus dem Taunus revitalisiert Wälder, die ähnlich schlecht aussehen, wie der Westwald, mit seiner "Biologischen Intervention". Ich biete eine Fahrt zu seiner Initialzelle in Kelkheim an, wo man so eine Revitalisierungsfläche besichtigen kann.
Kai Blanck, Evenaristr. 46, Darmstadt
0160 93830941
Carsten Buchholz (Dienstag, 25 Juni 2013 20:07)
Ich will mitmischen - weil neue Straßen nur mehr Verkehr produzieren.